Altjahreslasten - Musik ordnen

Einige Dinge habe ich dieses Jahr noch zu erledigen vor, die wohl herkulanischste Tat ist, die Musiksammlung auf dem PC zu ordnen. Diverse Gigas gerippte CDs haben sich angesammelt (dies sind legitime Privatkopien, insofern habe ich kein schlechtes Gewissen) und dümpeln ungeordnet vor sich hin. Mein neues Lieblingsspielzeug amaroK verlangt aber sauber getaggte Musik.

Diejenigen Stücke, die ich mit Kaudiocreator eingelesen habe, sind sauber angeschrieben. Das Programm greift beim Rippen auf die FreeDB zu und schlägt Interpret, Album, Stück, Jahrgang und Genre nach, bevor es Stücke als mp3-, als quelloffenes ogg vorbis- oder verlustfrei und quelloffen als flac-file abspeichert.

Andere Tracks sind allenfalls an ihrem Filenamen oder dem Namen des Ordners zu erkennen. Um diese taglosen Existenzen mit solchen zu versehen, leistet easytag hervorragende Arbeit. Ebenfalls mit Freedb-Zugang läuft die ganze Chausse recht rassig. Die Files umbenennen kann das Program allerdings nur einzeln und nicht als Stapeljob, da muss kid3 ran. Perfekt wäre es, wenn es auf Musicbrainz zugreifen könnte, aber man kann nicht alles haben. (Der Musicbrainz-Tagger für Linux ist noch nicht trocken).

Wenn das Stück gar nicht erkant wird, reicht ein Griff zum Telefon: Musicfinder von meinem Handynetzbetreiber erkennt erstaunlich viel. Für die handgravierten CD vom Souk in Fez (Marokko) verschaffte mir allerdings auch Sunrise keine Erleuchtung.

One Response to “Altjahreslasten - Musik ordnen”

  1. widdix » Musiksammlung sinnvoll verwalten Says:

    […] Achja: auch wenn es nervt seine Musiksammlung zu sortieren. lohnen tut es sich auf jeden Fall. Das zeigt auch der Bericht auf indermuehle.net. […]

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