Die richtige Reise - Teil V: Der Rückzug

Nach der Flucht aus Essaouira verbrachte ich einen ziemlich wilden Abend mit Saad und Samir in Casablanca. Wir hingen mit zwei Freundinnen von Saad in einer spanischen Bodega rum und ich war erstaunt, wie die Marokkaner abfeiern können!

Unterdessen habe ich mich in Tarifa niedergelassen und mit einem Kitekurs begonnen. Gestern lernten wir das Handling des Drachens am Strand und wenn der Wind heute ordentlich bläst, schickt uns der Lehrer ins Wasser, aber vorerst noch ohne Brett.

5 Responses to “Die richtige Reise - Teil V: Der Rückzug”

  1. This Says:

    Wenn der Wind zu stark bläst, dann halte dich einfach gut fest - und im Schwups bist du zurück in Marokko. Passe aber auf, damit du keines dieser alten Boote mit sehr vielen Leuten drauf rammst.

  2. Samuel Says:

    @This: A propos solche Boote: Eine Belgierin erzählte mir, in Belgien sage man, wenn wieder ein Boot untergeht: “Dans le fond, les maroccains sont bon.” Etwas zu übersetzen mit: “Im Grund sind die Marokkaner gute Menschen.” Es scheint nottabene mal einen Marokkanischen Surfer gegeben zu haben, der auf die Kanarischen übersetzte. Ein “Individualreisender”, sozusagen.

  3. Bruce Says:

    na, hat Dich der Kite wieder runtergelassen oder hängst Du noch irgendwo in der Luft? Oder hast Du Dich trotz Vorwarnung mit einem im Grunde guten Boot eingelassen ;-P

    hasta la vista.

  4. Samuel Says:

    @Bruce&This: Ich habe schon den dritten Tag Zwangspause im Kurs, es chuttet zu stark für Anfänger. Gestern fuhr ich nach Cadiz und Jerez, wollte eigentlich eine Sherrykellerei besuchen, aber kam zu spät am Nachmittag an um noch eine Führung zu erwischen. Dabei hätte ich gerne wissen wollen, die gute Whiskyfässer vorbereitet werden ;-)

  5. Ramona Says:

    nein Sam, ich habe ein ganz neues gescheites Buch mit dem Namen:Fremdsprachliche Begriffe verstehen und richtig anwenden. Darin haben wir (die Nachbarn und ich) die entsprechende Erklärung gefunden!! Ich vergesse immer wieder, dass ich auch googeln könnte. Bei uns bläst auch dauernd der Wind; ungewöhnlich. Nur, dass wir dadurch nicht zum Nichtstun verdonnert sind, leider!–;-)

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