Zauberblut

Von Karin G. erhielt ich zum Geburtstag ein Kühlschrankpoesie-Set, welches aus einer Sammlung Magnetischer Worte besteht, mittels derer sich die Gäste in der Küche wortschöpferisch betätigen können, während sie auf den Koch warten. Die Kunst der Kühlschrankpoesie besteht darin, mit dem begrenzten Wortschatz des Sets ein möglichst aussagekräfties Gedicht zu schaffen.

Der dynamische Charakter der Kühlschranktüre bringt es mit sich, dass der näcshte Besucher die vor ihm geschaffenen Werke als Steinbruch begehrter Wörter betrachten könnte und die Gedichte somit steter Wandlung unterworfen sind. Um die Geistesergüsse der Gäste dennoch zu konservieren, werde ich die Gedichte jeweils hier publizieren.

Die ersten Hinterlassenschaften von Besuchern waren eher der Bubensprache zuzuordnen, weshalb ich sie der Öffentlichkeit vorentalte. Gestern jedoch kam Irène zu Besuch und während ich ihrem Notebook neben dem Windows ein Kubuntu installierte, bescherte sie meiner Kühlschranktür das erste richtige Gedicht. Ich bin überwältigt.

Zauberblut

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