Der Erscht
Hütt han i mi erscht ds Züri gha u vor lutter Yfüerigspräsentatione u nöje Lütt us der ganze Schwytz u haub Europa han i no gar nid mau viu vom Groove vor Stadt mitübercho. I bi gpannt, wi d Differäzne zu Bärn sy, het doch o d Dame von HR bim zwöite Vorstelligsgspräch gmeint, si heig us eigeter Erfahrig feschtgschteut, dases Kulturelli Ungerschide gùb zwüsche Bärn u Züri: D Bärner syge äbe würklech chli langsam. Ah baa, i ga mau dervo us, si heig mi wöue heuke.
Im voue Tram zrugg zum Haabee het sech de e junge Vatter bim Yschtige grad säuber aus Rammbock ygsetzt und het sech rückwärts, der Chinderwage hinger sech här ziehend (oder ender vor sech här ziehend) d Schtägen ufe gwuchtet u d Lütt bir Türe eifach dänne bugsiert ohni e Schnuren ufdstue oder hingere ds luege. Wo gly druf e nöji Zürcher Kollegin, won i mittere zum HB gfaare bi, uf di gängige Gglischee aagschpiut u gfragt het, ob i d Zürcher so arrogant fäng, wi me ging ghöri, hani haut nid angers chönne, aus ere säge, das me ds Bärn hätti “‘tschùudigung, chönntet Dir bitte chli Platz mache?” gseit, we me ids platschvoue Tram wett. Si het du gmeint, das syg ds Züri eigentlech o so, aber äbe, mir si ja aui erschöpft gsy a däm Frytig Aabe, da chöme d Maniere mängisch drunger.
I ha ja Bärn würklech u gärn ohni dasi jedes Mau sentimentau wùrd, weni dervo rede. Aber Hütt Aabe bin is worde: Womer mitem Zug übere Ysebahnviadukt gfaare sy u hinger der Sihlouette vor Autschtadt d Aupe glüchtet hei, ischs mer u wou im Buch worde u sogar der nöj Rucksack vom Münschter het ufene Wäg schön usgseh. Jaja, wir treffen in Bern ein. Wos di beschti Ovo gitt.
September 1st, 2006 at 10:33 pm
I bi gspannt, wie sech dr Bärner Gieu z’Züri schlaat. I wünsche dir ä guete Aafang uf der nöie Büez. Bhüet die wou.
September 18th, 2006 at 7:58 pm
Merci This!