Debian auf der Schnecke
Es war wieder mal Bastelzeit bei Indermühlis, und das ist gleich eine Gelegenheit zum Bloggen.
Nach zwei Monaten Vertröstetwerden kam endlich meine Schnecke und der Memorystick vom Ebayer aus Hongkong für zwe Schtutz plus Versand. Elektronik ist ja grundsätzlich zum Basten da und offene nicht-originale Software sowieso schöner. Mein Router z.B. läuft auf OpenWRT und der graphischen Oberfläche X-WRT, beides funzt makellos und die Installation war bubigägiliecht. Was er jetzt z.B. neu kann: Qualitätskontrolle. So kann ich problem- und wartezeitenlos surfen und chatten, während die neuste Linux-Distribution per bittorrent hereinströmt.
Doch zur Schnecke; was die ganze Chausse überhaupt soll: Das Kästchen stellt eine oder mehrere angeschlossene USB-Harddisks ins lokale Netz und auf die Daten kann von jedem berechtigten Compi aus zugegriffen werden. Die Originalfirmware möchte jedoch jede angehängte Harddisk selber formatieren, was meinen Daten darauf nicht besonders bekömmlich wäre: deshalb muss eine Lösung her, mit der ich die Harddisk wisjisch (oder auf Neudeutsch: as is) konnekten kann.
Auf dieses Seite hier gibts für den Slug ganz viele Rezepten zum selber Software kochen. In meinen Pfannen gärt gerade ein Debian heran; die Firmware ist geflasht, der Memorystick ist als Systemlaufwerk partitioniert und formatiert und der Herunterladevorgang des Hauptsystems läuft. Gewisse Debian Mirror liefern korrupte Pakete, was die Chausse verlangsamt und mühsam macht… Gemäss Installationsanleitung dauert der Vorgang ca. 2.5h und steht momentan bei 20%, drum lass ich das Kistchenjetzt mal über Nacht rattern und schaue morgen, ob nicht vielleicht das letzte Paketchen doch am Ende ein ganz klein wenig korruptchen war und ich noch einmal (mehr) von vorne beginnen darf…
(Und gerade, nachdem ich den Text nochmal durchgelesen habe, kommt tatsächlich die Fehlermeldung… Gopf! Mer möcheds nomoll…)
February 2nd, 2007 at 12:15 am
Von wegen bubigägiliecht: Ich habe gestern etwas zu fest an meinem nigelnagelneuen Linksys herumgebastelt - und ihn voll verflasht. Jetzt hoffe ich, dass irgend ein Crack ihn noch retten kann. Dabei hatte es beim ersten WRT54GL so schön geklappt…
November 19th, 2008 at 4:48 pm
[…] while ago I set up a file server on the nslu2 with a full debian installation (and I wrote about it here and here). When I started it up recently, the slug […]